Neue Aktion gestartet

Veröffentlicht auf von Elke

Gestern wurde ein Bericht in  unserer Tageszeitung veröffentlicht, mit einer neuen Aktion die ich starte.

Diese Aktion kann überall gemacht werden.

Zuerst dachte ich wir starten das nur bei ums im Ort. Doch nach einem Gespräch haben wir uns entschlossen, das über die Tageszeitung zu machen, dass sich ganz viele beteiligen können.

 

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Was hat mich dazu bewegt, wie läuft das ab.

In meiner Hobbygruppe arbeitet jede für sich selbst, aber auch viel für den guten Zweck.

Wir wissen, dass in vielen Haushalten unheimlich viel Wolle lagert, wo nimmer gebraucht wird.

Wenn ich alles annehmen würde, hätte ich sicher schon 3 Zimmer voll.

Wir verwenden wirklich alles. Die Wolle wird sortiert nach Farben und was zusammen paßt. Danach wird entschieden, was man daraus machen kann, dass es reicht.

Wenn Restefädchen übrig sind, werden sie als Füllmaterial verwendet.

Und genau das ist einer der Gründe, die Reste aufzubrauchen, die so rumliegen.

 

Ein weiter Grund: Viele ältere Leutchen, würden gerne noch handarbeiten, aber es fehtl an einer gewissen Motivation  aus verschiedenen Gründen.

Durch eine frühere Tätigkeit, bin ich oft in Altenheime gekommen. Da saßen die Frauen im Aufenthaltsraum, meist untätig, und starrten aus dem Fenster. Ofr habe  ich mich zu ihnen gesetzt und mich etwas mit ihnen unterhalten.

Im Kopf noch sehr aktiv, nur in der Beweglichkeit eingeschränkt, würden sie gerne was tun. Aber für wen, für was???

Das ist auch eine Möglichkeit die Leutchen zu aktivieren. Ältere Frauen können fast alle stricken, häkeln. Damals wurde das ja noch in der Schule gelehrt. Sie können etwas ihrer Einsamkeit entfliehen

 

Wie schon geschrieben, sollen zuerst einmal die Reste verstrickt werden.

Wer nicht stricken kann, hat aber Reste, einfach an die Nachbarin, Freundin, Schwester, oder ähnliches weiter geben zum stricken.

Natürlich kann man sich auch so beteiligen, dass man einen Knäul Sockenwolle in seinem Handarbeitslädchen in seiner Nähe kaut, und weitergibt zum verstricken.

 

Einen dicken Zusatz habe ich zum Kauf der Wolle eingebracht.

Ich denke es ist bei uns so wie im übrigen Land auch, dass die kleinen Handarbeitslädchen nach und nach zugemacht werden.  Es wird meist anderswo Wolle gekauft., beim Discounter, ja sogar im Möbelladen. Ich finde das unmöglich. Es wäre doch so schade, wenn immer mehr Lädchen dicht machen müssten.

 

 

Bei dieser Aktion kann wirklich jeder mitmachen. Ob jung, ob alt. Ob Mann ob Frau.

 

Der dritte Aspekt ist: Es soll kranken Kindern geholfen wérden mit den Erlös der verkauften Handarbeiten.

 

Also nun alle 3 Kriterien in einen Topf und es kann los gehen.

 

Die erste Aktion läuft unter dem Motto: Kindesocken stricken bis Gr. 37.

 

Es wird sporadische Aktionen geben, mit unterschiedlichen Themen und Techniken.

Das wird aber erst später bekannt gegeben.

 

Die gestrickten Socken, egal welche Technik werden gesammelt. Das kann sogar örtlich passieren.

Zu einem bestimmten Termin werden sie verkauft für die Kinderkliniken. Auch diese Spende kann dort abgegeben werden, wo die Aktion läuft.

 

Sollten noch Socken übrig sein,, werden die natürlich nicht gehortet, die verschenken wir zuerst einmal an Kinder in den Kliniken. Wenn immer noch übrig sind, gehen die an bedürftige Familien.

Das werde ich aber mit den entsprechenden Stellen, zu entsprechender Zeit absprechen.

 

Gestern nach dem erscheinen des Artikels, stand mein Telefon schon nicht still, Die Resonanz war sehr gut.

Mal schaue. Denn diese Woche kommt noch ein genauer Bericht in unserm Verbandsgemeinde-"Blädche" "ggg"

 

Würde mich sehr freuen, wenn das gut läuft.

 

Veröffentlicht in Persönliches

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